Der Blutspendedienst BRK

Der Blutspendedienst des BRK(BSD) wurde 1953 vom Bayerischen Roten Kreuz mit dem Auftrag gegründet, die Versorgung mit Blutprodukten in Bayern sicherzustellen. Er trägt die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH. Als modernes pharmazeutisches Unternehmen ist der BSD heute ein aktiver Partner im bayerischen Gesundheitswesen. Mit seinen über 730 engagierten Mitarbeitern organisiert der BSD jährlich in 64 bayerischen Landkreisen rund 4.400 Blutspendetermine. Rund 2.300 Blutspenden werden täglich in den bayerischen Kliniken benötigt. Für Operationen am offenen Herzen braucht man beispielsweise bis zu zehn Liter Blut. Schwere Unfälle machen es erforderlich, dass bei bestimmten inneren Verletzungen zehn und mehr Blutkonserven pro Unfallopfer bereitstehen.
Dank ihrer Blutspende ist es möglich, bestimmte Krebspatienten mit tumorzerstörenden Medikamenten zu behandeln. Rein statistisch gesehen wird sogar das meiste Blut zur Behandlung von Krebspatienten benötigt. Es folgen Erkrankungen des Herzens und Magen- und Darmerkrankungen. Verletzungen aus Verkehrsunfällen rangieren erst an vierter Stelle. Organtransplantationen sind ohne Blutkonserven undenkbar. Meist werden mehrere Liter Blut benötigt. Der Bedarf an Blutkonserven wächst ständig.   Er ist so gesehen nicht zuletzt Folge des medizinischen Fortschritts.
Immer weniger Erstspender!
Trotz des nahezu konstanten Spendenaufkommens im Landkreis und des steigenden Bedarfs an Blutkonserven nimmt die Anzahl der Spender bayernweit betrachtet leider immer mehr ab. Treue Stammspender kommen zwar wieder, jedoch finden sich nur wenig junge Menschen, die anderen aktiv helfen wollen. Somit scheint die Basis für die Zukunft unsicher.
Zahlreiche Vorteile für den Spender
Blutspenden kann jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 69 Jahren (Erstspender nur bis zum 60.Geburtstag). Der Service einer umfangreichen Blutuntersuchung bei jeder Spende gibt ihnen selbst immer wieder die Sicherheit, dass ihr Körper gesund ist. Ehrenamtliche Mitarbeiter der BRK-Bereitschaften  gestalten jeden Termin als ein geselliges Zusammentreffen mit Kaffeetrinken, einem kleinen Imbiss und der Geschenkausgabe.
Sprechen Sie mit ihren Freunden und treffen Sie sich beim nächsten Blutspendetermin  in ihrer Nähe, denn ihr Blut wird gebraucht:
Schwer kranke Menschen und Unfallopfer zählen auf Sie! Ohne gesundheitliche Bedenken können Frauen viermal und Männer sechsmal jährlich spenden.
Blutspenden ist aktive Lebensrettung und Unterstützung der Rotkreuz-Arbeit im Rettungsdienst. Auch Sie können plötzlich selbst Opfer eines schweren Unfalls oder einer Krankheit werden; dann brauchen Sie die Solidarität anderer Blutspender. Für die Gemeinschaft und von der Gemeinschaft – Blutspende ist eine Gemeinschaftsaktion.

Haben Sie noch weitere Fragen zum Blutspenden?  Unter dieser Adresse erfahren Sie mehr.

Blutspenden in Deutschland

Wußten Sie schon,
dass 94 % der Deutschen Blutspenden für wichtig halten?
dass 60 % der Deutschen Blutspenden gehen würden?
dass aber nur 3,5 % der Deutschen tatsächlich Blut spenden.
Unterstützen Sie die Aktion des Blutspendedienstes "GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT".

Mehr über GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT des Bayer. Blutspendedienstes.

Blutspendestatistik 2014 KV Ansbach

7900 Blutspender gingen 17024 mal zum Blutspenden. Damit liegt der Kreisverband Ansbach an 11. Stelle in der Statistik 2014 in Bayern. Dies entspricht einem Anteil der spendefähigen Bevölkerung (18 - 71 Jahren) von 11,39 % (Bayern, 7,37 %). Der Anteil der Erstspender beläuft sich so auf 5,77 % (Bayern 7,3 %).
"Trotz dieser Gemeinschaftsleistung könnte der demografische Wandel und das fehlende langfristige Engagement junger Blutspender zu Versorgungslücken führen", warnt das BRK. Nur 20 % der Erstspender aus 2011 spendeten auch drei Jahre später noch Blut für kranke und verletzte Patienten. Nicht so rosig schaut es für Burgoberbach aus. Spendeten vor ein paar Jahren noch 5,1 % der spendefähigen Bevölkerung (18 - 65 Jahren), so sind es derzeit nur noch 4,1 %. Wünschenswert wäre zumindest den Bayerndurchschnitt von 7,3 % zu erreichen. Auch der Anteil der Erstpender liegt  mit 4,3 %  unter dem Bayerndurchschnitt.

Nehmen Sie die Gelegenheit war, gehen sie wieder mal Blutspenden: Nächster Termin am 09.02.2017.
Quelle: BRK Blutspendedienst

Wie erreiche ich eine höhere Anzahl von Blutspendern?

In China sind in einigen Provinzen die Reserven an Blutkonserven knapp, deswegen greifen Gesundheitsbehörden jetzt zu ungewöhnlichen Mitteln: Nur wer mindestens ein Mal Blut gespendet hat, erhält einen Führerschein oder seine Heiratsurkunde. Auch der Zugang zu Universitäten oder einer Arbeitsstelle bei der Regierung sind lediglich durch eine zuvor geleistete Blutspende erreichbar. Fang Zhanhua, der Leiter der pädagogischen Forschungsanstalt in Zhejiang, sieht die Neuregelung kritisch: „Durch die neue Politik könnte sich die bis dahin freiwillige Blutspende in eine „erpresste“ oder „bezahlte“ Spende umwandeln. Und es könnte zu einer sozialen Ungleichheit und einer Veränderung von Wertvorstellungen führen.“
Nach solchen Nachrichten können wir froh sein, dass die Solidarität hierzulande noch so groß ist, dass wir die Versorgung der Patienten mit Blutprodukten sicherstellen können.
Quelle: People’s Daily Online, 26. September 2014, „Keine Heiratsurkunde ohne Blutspende“ /BRK Blutspendedienst

Blutspenden in Deutschland - 2. Teil

Wie wichtig eine Blutspende ist, merkt man wohl erst, wenn man selbst oder ein naher Angehöriger auf fremdes Blut angewiesen ist. Eine neue Statistik belegt, dass die Hälfte der Deutschen (51,5%), noch nie in ihrem Leben Blut gespendet hat. 4 von 10 Menschen (39,7%) geben zu, sich bisher noch nie darüber Gedanken gemacht zu haben, sich selbst als Blutspender zur Verfügung zu stellen. Jeder Fünfte (20,6%) hat tatsächlich Angst davor und jeder Sechste (17,6%) darf nach eigenen Angaben aus gesundheitlichen Gründen gar kein Blut spenden. 1,4% der Befragten will aus religiösen Gründen kein Blut spenden. Jeder Zehnte (10,2%) glaubt, dass Blutspendedienste damit nur Geld verdienen wollen und spendet aus diesem Grund kein Blut. Jeder 12. (8,1%) hat Angst davor, dass man aufgrund seiner Blutspende eventuell eine ernsthafte Erkrankung feststellen könnte. Lieber leben diese Menschen mit einer Ungewissheit. 6,2% der Bevölkerung sehen es überhaupt nicht ein, warum sie für einen fremden Menschen Blut spenden sollten. Eigentlich ein befremdliches Ergebnis.
Quelle:Verbraucherschutz

Sie möchten wieder mal Blut spenden?

Sie wissen aber nicht, ob der vorgeschriebene Zeitabstand eingehalten ist?
Sie möchten wissen, wann und wo der nächste Blustpendetermin ist?

Nutzen Sie den Spendenabstandsrechner des Bayer. Blutspendedienstes.

Gesundheitscheck schneller erhalten???

Wie Ihnen bekannt sein dürfte, können Blutspender, wenn sie innerhalb von 12 Monaten dreimal (als Frau) bzw. vier Mal (als Mann) ihren persönlichen Gutschein zum Gesundheitscheck einlösen. Noch schneller geht es, wenn Sie zum nächsten Blutspendetermin einen "Erstspender" mitbringen. Sie erhalten dann Ihren persönlichen Gutschein direkt vor Ort. Näheres unter Gesundheitscheck.

Noch mehr über das Blutspenden ...